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SEO in Zeiten von KI: Ist Suchmaschinenoptimierung 2026 noch relevant?

07. Februar 2026·15 Min. Lesezeit·Emre Soysal
SEOKünstliche IntelligenzGoogle AIZukunft von SEO

"SEO ist tot." — Das lese ich seit Anfang 2024 überall. Auf LinkedIn, in Marketing-Blogs, in YouTube-Videos mit reißerischen Thumbnails. ChatGPT beantwortet Fragen direkt, Google zeigt KI-Zusammenfassungen über den Suchergebnissen, Perplexity liefert fertige Antworten mit Quellenangaben. Wozu braucht man da noch Suchmaschinenoptimierung?

Wenn du ein lokales Unternehmen führst — ein Handwerksbetrieb, eine Praxis, ein Restaurant, ein Studio — und dich fragst, ob sich SEO überhaupt noch lohnt: Dieser Artikel ist für dich. Keine Panikmache, keine Verharmlosung. Sondern eine ehrliche Analyse, was sich tatsächlich verändert, was das für dein Geschäft bedeutet — und was du jetzt tun solltest.

Was passiert gerade? Die KI-Revolution in der Suche

Lass uns erst mal schauen, was sich technisch verändert hat. Denn die Veränderung ist real — das zu leugnen wäre naiv.

Google AI Overviews: Die Zusammenfassung über den Ergebnissen

Seit 2024 zeigt Google bei immer mehr Suchanfragen sogenannte AI Overviews — KI-generierte Zusammenfassungen, die ganz oben über den normalen Suchergebnissen erscheinen. Früher als "Search Generative Experience" (SGE) bekannt, sind sie inzwischen für die Mehrheit der englischsprachigen Suchen aktiv und werden auch im deutschsprachigen Raum zunehmend ausgerollt.

Das bedeutet: Wenn jemand "Was ist Suchmaschinenoptimierung?" googelt, bekommt er die Antwort direkt auf der Suchergebnisseite — ohne auf eine Website klicken zu müssen.

ChatGPT, Perplexity und Co. als Suchalternativen

Parallel dazu nutzen immer mehr Menschen KI-Chatbots als Suchmaschine. Statt bei Google zu tippen, fragen sie ChatGPT, Perplexity oder Claude direkt. "Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?", "Wie erstelle ich eine Datenschutzerklärung?", "Welches CMS ist am besten?" — diese Fragen werden zunehmend von KI beantwortet, nicht von Websites.

Die Zahlen sind nicht zu ignorieren: ChatGPT hat über 200 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Perplexity verarbeitet Millionen Suchanfragen pro Tag. Das ist echte Konkurrenz für Google — und für Websites, die auf informationelle Suchanfragen angewiesen sind.

Zero-Click-Suchen: Klicks, die nie kommen

Das Phänomen der "Zero-Click-Suchen" ist nicht neu — schon vor KI beantwortete Google viele Fragen direkt über Featured Snippets, Knowledge Panels und Infoboxen. Aber KI beschleunigt diesen Trend massiv. Studien zeigen, dass bereits über 60% aller Google-Suchen ohne einen Klick auf ein Suchergebnis enden. Bei informationellen Suchanfragen liegt der Anteil noch höher.

Das klingt alarmierend. Und für bestimmte Arten von Websites ist es das auch. Aber — und das ist der entscheidende Punkt — nicht für alle gleichermaßen.

Was das für deine Website bedeutet

Die Auswirkungen von KI auf die Suche sind nicht pauschal. Sie hängen stark davon ab, welche Art von Suchanfragen für dein Geschäft relevant sind. Und hier wird es interessant.

Informationelle Suchanfragen: Hier trifft KI am härtesten

"Was ist SEO?" — "Wie funktioniert eine Wärmepumpe?" — "Was kostet ein Umzug?" — Das sind informationelle Suchanfragen. Der Nutzer will eine Antwort, kein Produkt und keinen Dienstleister. Genau hier spielen KI-Overviews und Chatbots ihre Stärke aus. Die Antwort wird direkt geliefert, der Klick auf die Website fällt weg.

Für Blogs und Magazin-Websites, die hauptsächlich von informationellem Traffic leben, ist das ein echtes Problem. Content-Farmen, die tausende generische Ratgeber-Artikel produziert haben, verlieren massiv an Traffic.

Transaktionale Suchanfragen: Hier ändert sich weniger

"Webdesigner Frankfurt beauftragen" — "Friseur Offenbach Termin buchen" — "Zahnarzt in meiner Nähe" — Das sind transaktionale und navigatorische Suchanfragen. Der Nutzer will nicht nur eine Information — er will handeln. Er will buchen, kaufen, Kontakt aufnehmen. Und dafür braucht er eine Website.

Kein KI-Chatbot bucht dir einen Friseurtermin. Kein AI Overview zeigt dir das Portfolio eines Webdesigners. Keine KI kann dir sagen, ob du dich in einer Arztpraxis wohlfühlen wirst. Für Kaufentscheidungen brauchen Menschen immer noch Websites.

Lokale Suchanfragen: Dein sicherer Hafen

"Elektriker Offenbach" — "Italienisches Restaurant Frankfurt Nordend" — "Physiotherapie Darmstadt" — Lokale Suchanfragen sind die Domäne von Google Maps und dem Local Pack. Und hier hat sich durch KI praktisch nichts verändert.

Warum? Weil lokale Suche extrem spezifisch ist. Sie hängt von Standort, Öffnungszeiten, Bewertungen, Entfernung und Verfügbarkeit ab. Das sind Daten, die KI-Chatbots schlicht nicht in Echtzeit liefern können. Niemand fragt ChatGPT: "Welcher Friseur in meiner Straße hat morgen um 14 Uhr noch einen Termin frei?" — Dafür nutzt man Google Maps.

Wenn du ein lokales Unternehmen bist, ist die KI-Disruption für dich also deutlich weniger dramatisch als die Schlagzeilen vermuten lassen. Mehr dazu, wie du lokale Sichtbarkeit aufbaust, findest du in meinem ausführlichen Guide zu lokalem SEO.

Warum SEO trotzdem nicht stirbt — besonders für lokale Unternehmen

"Aber wenn KI immer besser wird, ersetzt sie doch irgendwann alles?" — Nein. Und zwar aus mehreren konkreten Gründen.

Lokale Suche ist Google-Territorium

Google verarbeitet über 8,5 Milliarden Suchanfragen pro Tag. Der lokale Anteil davon — also Suchen mit Ortsbezug oder "in meiner Nähe" — macht rund 46% aus. Und dieses Segment wird weiterhin von Google Maps, dem Local Pack und Google My Business dominiert. KI-Chatbots haben hier keine vergleichbare Infrastruktur.

Das Local Pack — die drei Ergebnisse mit Karte, die bei lokalen Suchen ganz oben erscheinen — ist für viele lokale Unternehmen der wichtigste Kundenkanal überhaupt. Und daran hat sich nichts geändert.

Kaufentscheidungen brauchen Websites

Stell dir vor, du suchst einen Webdesigner. Ein KI-Chatbot kann dir erklären, was gutes Webdesign ausmacht. Aber um eine Entscheidung zu treffen, willst du:

  • Ein Portfolio sehen — Wie sehen seine Arbeiten aus?
  • Preise einschätzen — Was kostet das ungefähr?
  • Referenzen prüfen — Sind andere Kunden zufrieden?
  • Den Menschen dahinter kennenlernen — Vertraue ich dieser Person?
  • Kontakt aufnehmen — Wie erreiche ich ihn?

All das liefert eine Website. Kein Chatbot. Die Website ist der Ort, an dem Vertrauen entsteht und Entscheidungen fallen. Das wird sich durch KI nicht ändern — im Gegenteil. Wenn du wissen willst, was eine überzeugende Website ausmacht, schau dir meinen Artikel über gutes Webdesign an.

KI-Chatbots zitieren Websites als Quellen

Hier kommt ein oft übersehener Punkt: KI-Chatbots wie Perplexity und ChatGPT (mit Browsing) zitieren Websites als Quellen. Sie generieren ihre Antworten nicht aus dem Nichts — sie greifen auf bestehende Webinhalte zurück. Und welche Websites werden zitiert? Die mit der besten Autorität, den klarsten Antworten und den strukturiertesten Inhalten.

Das bedeutet: Gute SEO-Arbeit sorgt nicht nur dafür, dass Google dich findet — sondern auch dafür, dass KI-Systeme dich als vertrauenswürdige Quelle erkennen und referenzieren. Deine Website wird zur Quelle, aus der KI ihre Antworten speist.

Google My Business ist von KI unberührt

Dein Google-My-Business-Profil — mit Bewertungen, Fotos, Öffnungszeiten, Standort und Kontaktdaten — funktioniert heute genauso wie vor Jahren. KI hat daran nichts verändert. Und es bleibt einer der stärksten Kanäle für lokale Kundengewinnung. Wer es vernachlässigt, verschenkt Sichtbarkeit.

E-Commerce läuft über Websites, nicht über Chatbots

Kein Mensch kauft ein Paar Schuhe über einen KI-Chatbot. Online-Shopping erfordert Produktbilder, Größentabellen, Warenkörbe, Zahlungssysteme und Rückgabepolitik. Das alles lebt auf Websites und in Online-Shops — und wird es auf absehbare Zeit auch weiterhin tun.

Was sich WIRKLICH ändert: Von Keywords zu Autorität

SEO stirbt nicht — aber es verändert sich grundlegend. Und wer das ignoriert, wird tatsächlich Probleme bekommen. Der Wandel lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Es geht nicht mehr darum, Keywords zu platzieren, sondern eine Autorität zu sein.

Die alte SEO-Welt

Vor zehn Jahren sah SEO so aus: Finde Keywords mit hohem Suchvolumen, baue sie möglichst oft in deinen Text ein, sammle Backlinks von irgendwelchen Verzeichnissen, und hoffe, dass Google dich dafür belohnt. Das funktionierte eine Zeit lang — und hat eine Flut an mittelmäßigen Inhalten produziert, die niemand wirklich lesen wollte.

Die neue SEO-Welt

Heute — und besonders in der KI-Ära — geht es um etwas anderes: Sei die Quelle, die sowohl Google als auch KI-Systeme als autoritativ und vertrauenswürdig einstufen.

Google nennt seine Qualitätskriterien E-E-A-T: Experience (Erfahrung), Expertise, Authoritativeness (Autorität) und Trustworthiness (Vertrauenswürdigkeit). Das sind keine neuen Buzzwords — es sind die Maßstäbe, nach denen Google entscheidet, welche Inhalte ganz oben stehen. Und KI-Systeme nutzen ähnliche Signale, um zu entscheiden, welche Quellen sie zitieren.

Strukturierte Daten: Die Sprache der KI

Schema Markup — also strukturierte Daten im Code deiner Website — hilft Suchmaschinen und KI-Systemen, deine Inhalte zu verstehen. Statt nur den Text auf einer Seite zu lesen, kann eine Maschine erkennen: "Das ist ein lokales Unternehmen in Offenbach. Es bietet Webdesign an. Hier sind die Öffnungszeiten. Hier sind häufig gestellte Fragen."

Besonders FAQ-Schemas, LocalBusiness-Schemas und Article-Schemas sind Gold wert. Sie liefern KI-Systemen fertige Frage-Antwort-Paare und strukturierte Unternehmensdaten, die direkt in Antworten einfließen können.

Tiefe schlägt Masse

Ein ausführlicher, ehrlicher, gut strukturierter Artikel zu einem Thema ist mehr wert als zehn oberflächliche. Das war schon vor KI so — aber KI verschärft es. Denn KI-Systeme können dünnen Content problemlos selbst generieren. Was sie nicht können: echte Erfahrung, echte Meinungen und echte Expertise liefern. Deine Aufgabe ist es, Inhalte zu schaffen, die eine KI nicht einfach nachbauen kann.

Das heißt konkret: Schreib nicht "Die 10 besten SEO-Tipps", die es in identischer Form auf 500 anderen Websites gibt. Schreib aus deiner Erfahrung. Mit konkreten Beispielen. Mit einer ehrlichen Einschätzung. Mit deiner Perspektive. Das ist es, was sowohl Leser als auch KI-Systeme als wertvoll einstufen.

Wie du deine Website KI-ready machst: Praktische Tipps

Genug Theorie. Was kannst du konkret tun, um deine Website für die KI-Ära zu rüsten? Hier sind die wichtigsten Maßnahmen — sortiert nach Wirkung.

Strukturierte Daten implementieren

Wenn deine Website noch keine strukturierten Daten hat, ist das der erste und wichtigste Schritt. Implementiere mindestens:

  • LocalBusiness-Schema: Dein Firmenname, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Branche — maschinenlesbar im Code deiner Website hinterlegt.
  • FAQ-Schema: Häufig gestellte Fragen und Antworten, die Google als Rich Results anzeigen kann und die KI-Systeme direkt als Quelle nutzen.
  • Article-Schema: Für Blog-Artikel und Ratgeber-Inhalte — damit Suchmaschinen Autor, Veröffentlichungsdatum und Thema klar zuordnen können.

Gut zu wissen: Bei YB Digital gehören strukturierte Daten, FAQ-Schemas und lokales SEO zum Standard jeder Website. Das ist keine Zusatzleistung — das ist die Grundlage, auf der gute Sichtbarkeit aufbaut.

FAQ-Sektionen auf wichtigen Seiten

Baue auf deinen Leistungsseiten und deiner Startseite FAQ-Sektionen ein. Nicht als SEO-Trick, sondern als echten Mehrwert für Besucher. Beantworte die Fragen, die deine Kunden tatsächlich stellen:

  • Was kostet eure Dienstleistung?
  • Wie lange dauert der Prozess?
  • Was unterscheidet euch von der Konkurrenz?
  • Für wen ist euer Angebot geeignet?

Diese Fragen sind gleichzeitig die Fragen, die KI-Systeme beantworten müssen. Wenn deine Website die beste, klarste Antwort liefert, wirst du zitiert.

Klare, direkte Antworten formulieren

KI liebt direkte Antworten. Statt langer Einleitungen und verschachtelter Sätze: Beantworte die Frage im ersten Satz. Dann liefere Kontext, Details und Beispiele. Das ist nicht nur KI-freundlich — es ist auch leserfreundlich.

Schlecht: "In der heutigen digitalen Landschaft ist es wichtig, die verschiedenen Aspekte der Preisgestaltung zu berücksichtigen, denn viele Faktoren spielen eine Rolle, wenn man die Kosten einer Website betrachten möchte."

Besser: "Eine professionelle Website kostet zwischen 2.000 und 10.000 Euro, je nach Umfang und Funktionen. Die wichtigsten Preisfaktoren sind..."

Echte Expertise zeigen

Zeig, dass hinter deiner Website ein echter Mensch mit echter Erfahrung steht. Das bedeutet:

  • Über-mich/Über-uns-Seite mit echten Informationen — Wer bist du? Was qualifiziert dich?
  • Echte Projektbeispiele statt Stockfotos — Zeig deine Arbeit, nicht generische Illustrationen
  • Kundenstimmen mit Kontext — Nicht nur "Super Service!", sondern konkrete Erfahrungsberichte
  • Eigene Meinung und Einschätzung — KI kann keine authentische Meinung liefern, du schon

Local SEO stärken

Für lokale Unternehmen ist lokales SEO dein stärkster Kanal — und der am wenigsten von KI betroffene. Investiere gezielt in:

  • Google My Business: Profil vollständig ausfüllen, regelmäßig Fotos hochladen, auf Bewertungen reagieren, Google Posts nutzen.
  • Bewertungen: Aktiv zufriedene Kunden um Google-Bewertungen bitten. Bewertungen sind ein Top-Ranking-Faktor und stärken gleichzeitig das Vertrauen.
  • NAP-Konsistenz: Dein Firmenname, Adresse und Telefonnummer (NAP) müssen überall im Internet identisch sein — auf deiner Website, bei Google, in Branchenverzeichnissen.
  • Lokale Inhalte: Erstelle Inhalte mit lokalem Bezug. Statt "Webdesign Tipps" lieber "Webdesign für Unternehmen in Frankfurt und Rhein-Main".

Für Menschen schreiben, nicht für Algorithmen

Das klingt wie ein Klischee — ist aber der wichtigste Tipp. KI-Systeme werden immer besser darin, dünnen, generischen Content zu erkennen und herauszufiltern. Was übrig bleibt, sind Inhalte, die echten Mehrwert liefern. Die eine echte Frage beantworten. Die aus Erfahrung geschrieben sind.

Schreib so, dass ein Mensch nach dem Lesen denkt: "Das war hilfreich. Der weiß, wovon er redet." Wenn du das schaffst, machst du automatisch auch gutes SEO — weil Google und KI-Systeme genau das belohnen wollen. Einen ausführlichen Leitfaden zum Thema findest du in meinem Artikel über Website-Texte, die überzeugen.

Die Gewinner und Verlierer der KI-Suche

Nicht jede Website ist gleich betroffen. Die KI-Revolution in der Suche hat klare Gewinner und Verlierer — und die Trennlinie verläuft entlang der Qualität.

Wer gewinnt

  • Websites mit echter Autorität: Fachleute, die aus Erfahrung schreiben und das auch zeigen. Echte Menschen mit echtem Wissen.
  • Websites mit strukturierten Daten: Seiten, die Maschinen helfen, ihre Inhalte zu verstehen. Schema Markup, klare Strukturen, FAQ-Sektionen.
  • Websites mit lokaler Präsenz: Lokale Unternehmen mit optimiertem Google-My-Business-Profil, Bewertungen und einer soliden Website. KI trifft euch am wenigsten.
  • Websites mit einzigartigen Inhalten: Originale Fotos, echte Fallstudien, eigene Perspektiven — Dinge, die eine KI nicht einfach kopieren kann.

Wer verliert

  • Content-Farmen: Seiten, die massenhaft generische Artikel zu jedem erdenklichen Thema produziert haben. KI kann das besser und schneller — diese Websites verlieren ihre Daseinsberechtigung.
  • Keyword-Stuffer: Wer SEO als reines Keyword-Spiel betrieben hat, ohne echten Mehrwert zu liefern, wird aussortiert.
  • Generische Template-Seiten: Websites ohne Persönlichkeit, ohne echte Inhalte, ohne erkennbare Expertise. Sie gehen im Meer der Mittelmäßigkeit unter.
  • KI-generierter Masseninhalt: Ironischerweise bestraft KI auch KI. Websites, die massenhaft ChatGPT-generierte Texte veröffentlichen, werden von Google zunehmend erkannt und abgewertet.

Die zentrale Erkenntnis: Die Messlatte für Qualität steigt. Und das ist eigentlich eine gute Nachricht. Denn es bedeutet, dass professionelle Arbeit — durchdachtes Webdesign, ehrliche Inhalte, solide technische Grundlage — mehr wert ist als je zuvor. Wer in Qualität investiert, profitiert. Wer auf billige Tricks setzt, verliert.

Wenn du wissen willst, welche typischen Website-Fehler du unbedingt vermeiden solltest, lies meinen Artikel dazu.

Was bedeutet das für dich als Unternehmer?

Du führst ein Unternehmen, kein SEO-Blog. Du willst Kunden gewinnen, nicht Algorithmen verstehen. Was solltest du also konkret mitnehmen?

Deine Website ist wichtiger, nicht weniger wichtig

Klingt paradox — KI übernimmt die Suche, aber deine Website wird wichtiger? Ja. Denn deine Website ist die Quelle, aus der KI-Systeme zitieren. Sie ist der Ort, an dem Kunden ihre Kaufentscheidung treffen. Sie ist das Fundament deiner gesamten Online-Präsenz.

Eine Website, die du vor fünf Jahren erstellt und seitdem nicht angefasst hast, wird allerdings weder bei Google noch bei KI-Systemen gut dastehen. Investiere in eine moderne, gut strukturierte Website, die technisch auf der Höhe ist. Falls du überlegst, ob ein Website-Relaunch sinnvoll wäre — ja, ist er wahrscheinlich.

Qualität statt Quantität

Du brauchst nicht zehn Blog-Artikel pro Monat. Du brauchst Inhalte, die wirklich gut sind. Eine ausführliche Leistungsseite, die alle Fragen beantwortet. Einen ehrlichen Über-mich-Bereich. Vielleicht drei bis vier Blogartikel pro Jahr, die echten Mehrwert bieten. Das reicht — wenn die Qualität stimmt.

Lokales SEO ist dein sicherer Hafen

Wenn du ein lokales Unternehmen bist, ist die KI-Disruption für dich am geringsten. Google Maps, das Local Pack, Google My Business, lokale Bewertungen — das funktioniert heute genauso wie vor zwei Jahren. Investiere hier gezielt. Es ist der Kanal mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Ergebnis.

Arbeite mit jemandem, der beide Welten versteht

Die SEO-Landschaft ist komplexer geworden. Es reicht nicht mehr, ein paar Keywords in die Website zu packen. Du brauchst jemanden, der versteht, wie Google funktioniert, wie KI-Systeme Inhalte bewerten, was strukturierte Daten sind und wie man eine Website baut, die in beiden Welten funktioniert.

Nicht in Panik verfallen — handeln

Die schlechteste Reaktion auf die KI-Revolution ist Passivität. "SEO bringt eh nichts mehr" ist genauso falsch wie "Das betrifft mich nicht". Die richtige Reaktion: Sich informieren, die eigene Situation einschätzen und gezielt investieren. Nicht in Panik, sondern mit Strategie.

Und wenn du das Gefühl hast, dass deine Website noch nicht das Maximum aus ihren Besuchern herausholt, wirf einen Blick auf meinen Artikel zur Conversion-Optimierung — denn Traffic allein bringt nichts, wenn Besucher nicht zu Kunden werden.

Fazit: SEO verändert sich — aber wer jetzt richtig investiert, gewinnt

SEO ist nicht tot. Aber das SEO von 2020 ist tot. Keywords stuffen, billige Backlinks kaufen, generischen Content produzieren — das funktioniert nicht mehr. Und das ist gut so.

Was stattdessen funktioniert: Eine professionelle Website mit klarer Struktur. Strukturierte Daten, die Suchmaschinen und KI-Systemen helfen, deine Inhalte zu verstehen. Echte Expertise, die in deinen Texten sichtbar wird. Ein gepflegtes Google-My-Business-Profil mit guten Bewertungen. Und Inhalte, die echte Fragen ehrlich beantworten.

Für lokale Unternehmen — und das sind die meisten meiner Kunden — bleibt die Formel im Kern bestehen: Gute Website + lokales SEO + Google My Business = Sichtbarkeit und Kundengewinnung. KI verändert die Details, aber nicht das Grundprinzip.

Die Unternehmen, die jetzt in eine solide Web-Präsenz investieren, werden die sein, die KI-Systeme morgen als vertrauenswürdige Quelle zitieren. Und die Unternehmen, die abwarten, werden feststellen, dass die Lücke zu den Investierenden immer größer wird.

Wenn du wissen willst, wie deine Website aktuell aufgestellt ist und was du konkret verbessern kannst — für Google, für KI, und vor allem für deine Kunden — dann melde dich bei mir. Wir schauen uns das gemeinsam an.

Oder wirf zuerst einen Blick auf mein Leistungsangebot und mein Portfolio, um zu sehen, wie ich arbeite. Strukturierte Daten, FAQ-Schemas, lokales SEO und technisch saubere Umsetzung gehören bei mir zum Standard — weil das heute keine Option mehr ist, sondern eine Grundvoraussetzung.

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