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Website-Relaunch: Wann lohnt sich ein Redesign?

05. Februar 2026·11 Min. Lesezeit·Emre Soysal
Website-RelaunchRedesignWebsite-Modernisierung

Deine Website ist seit ein paar Jahren online. Damals war sie modern — aber heute? Das Design wirkt irgendwie angestaubt. Auf dem Handy funktioniert sie nur so halb. Die Texte beschreiben Leistungen, die du gar nicht mehr anbietest. Und Anfragen über die Website? Die kamen zuletzt irgendwann 2023.

Wenn dir das bekannt vorkommt, stellst du dir wahrscheinlich die Frage: Reicht ein kleines Update — oder muss alles neu? In diesem Artikel helfe ich dir, genau das herauszufinden. Ehrlich, ohne Panik-Mache und ohne dir einen Relaunch aufzuschwatzen, den du vielleicht gar nicht brauchst.

5 Zeichen, dass dein Website-Relaunch überfällig ist

Nicht jede alte Website braucht sofort einen Relaunch. Aber wenn mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen, wird es höchste Zeit.

1. Dein Design sieht aus wie 2015

Webdesign-Trends ändern sich. Was 2015 modern war — große Header-Slider, parallaxe Scroll-Effekte, kleine Schriften, überladene Seiten — wirkt heute veraltet. Besucher registrieren das sofort, auch wenn sie es nicht bewusst benennen können.

Ein veraltetes Design signalisiert: "Dieses Unternehmen kümmert sich nicht um seinen Auftritt." Und wenn du dich nicht um deinen Webauftritt kümmerst — kümmerst du dich dann um deine Kunden? So denken Besucher, ob fair oder nicht.

Erkennungsmerkmale veralteter Websites:

  • Slider mit 5 rotierenden Bildern auf der Startseite
  • Kleine, eng gepackte Texte ohne Weißraum
  • Stock-Fotos von lachenden Business-Menschen mit Daumen hoch
  • Flash-Elemente oder sichtbar alte Technologie
  • Überladene Seiten mit zu vielen Elementen

2. Nicht für Mobilgeräte optimiert

Über 70 % der Website-Besucher kommen vom Smartphone. Wenn deine Website auf dem Handy nicht einwandfrei funktioniert — nicht "irgendwie geht", sondern einwandfrei — verlierst du die Mehrheit deiner potentiellen Kunden.

Und es gibt einen Unterschied zwischen "nachträglich angepasst" und "Mobile First". Manche alte Websites wurden ursprünglich nur für Desktop gebaut und dann irgendwann per CSS-Hack halbwegs mobil gemacht. Das merkt man: Elemente überlappen, Texte sind zu klein, Buttons lassen sich kaum treffen. Das reicht heute nicht mehr.

Google nutzt seit Jahren Mobile-First-Indexing — die mobile Version deiner Website entscheidet über dein Ranking. Keine mobile Optimierung bedeutet schlechtere Google-Platzierungen. So einfach ist das.

3. Langsame Ladezeiten

Lädt deine Website länger als 4 Sekunden? Dann hast du ein Problem. Studien zeigen: 53 % der mobilen Nutzer verlassen eine Seite, wenn sie länger als 3 Sekunden lädt. Jede zusätzliche Sekunde kostet dich messbar Conversion.

Langsame Ladezeiten haben viele Ursachen: veraltete Technik, aufgeblähte Plugins, nicht optimierte Bilder, billiges Hosting. Manchmal lässt sich das optimieren — aber wenn die technische Basis veraltet ist, bringt Optimierung nur bedingt etwas. Dann ist ein Neuaufbau auf moderner Technologie der bessere Weg.

Teste deine Website mit Google PageSpeed Insights — wenn dein Score unter 50 liegt, ist es ernst.

4. Dein Content stimmt nicht mehr

Deine Website beschreibt Leistungen, die du nicht mehr anbietest. Die Preise stimmen nicht mehr. Die Teamseite zeigt Mitarbeiter, die längst gegangen sind. Der letzte Blogbeitrag ist von 2021.

Veralteter Content ist mehr als nur ein Schönheitsfehler. Er untergräbt dein Vertrauen. Wenn ein Besucher merkt, dass deine Infos nicht aktuell sind, fragt er sich: Ist dieses Unternehmen überhaupt noch aktiv?

5. Keine Leads und Anfragen über die Website

Das ist das ultimative Warnsignal. Deine Website sollte ein Geschäftswerkzeug sein — kein digitaler Briefbeschwerer. Wenn du keine Anfragen, keine Kontaktformular-Einträge, keine Anrufe über die Website bekommst, dann funktioniert sie nicht.

Die Gründe können vielfältig sein: schlechte Sichtbarkeit bei Google (fehlende SEO), keine klaren Call-to-Actions, keine Vertrauenssignale, veraltetes Design. Oft ist es eine Kombination aus allem. Wenn du mehr über typische Conversion-Killer erfahren willst, lies meinen Artikel über 5 Website-Fehler, die Besucher vergraulen.

Relaunch vs. Redesign vs. Optimierung: Was brauchst du wirklich?

Diese drei Begriffe werden oft synonym verwendet — aber sie meinen unterschiedliche Dinge. Und der Unterschied entscheidet über Aufwand, Kosten und Ergebnis.

Optimierung: Punktuelle Verbesserungen

Du behältst deine bestehende Website und verbesserst gezielt einzelne Bereiche. Zum Beispiel: Ladezeiten optimieren, Texte überarbeiten, CTAs hinzufügen, SEO verbessern.

Wann sinnvoll: Deine Website ist technisch solide, das Design ist noch akzeptabel, aber einzelne Bereiche schwächeln. Der Aufwand ist überschaubar und die Kosten gering.

Aufwand: 500 – 2.000 € (je nach Umfang)

Redesign: Neues Kleid, gleiche Technik

Das visuelle Erscheinungsbild wird komplett erneuert — neues Design, neue Bilder, neue Schriften, neues Layout. Die technische Basis (z.B. WordPress mit dem gleichen Setup) bleibt bestehen.

Wann sinnvoll: Die Technik funktioniert noch gut, aber das Design ist veraltet. Du willst moderner wirken, ohne alles neu aufzubauen.

Aufwand: 2.000 – 5.000 €

Relaunch: Alles auf Anfang

Kompletter Neuaufbau — neues Design, neue Technik, oft neue Inhalte und Struktur. Die alte Website wird durch eine völlig neue ersetzt.

Wann sinnvoll: Wenn die technische Basis veraltet ist (z.B. ein altes WordPress-Theme mit 30 Plugins), das Design nicht mehr zeitgemäß ist UND die Inhalte überarbeitet werden müssen. Oder wenn du die Technologie wechseln willst.

Aufwand: 3.000 – 10.000+ € (vergleichbar mit einem Neubau)

Meine ehrliche Empfehlung: Wenn mehr als zwei der fünf Zeichen von oben zutreffen, ist ein Relaunch meistens der bessere Weg. Halbe Lösungen kosten am Ende oft mehr, weil du in 1-2 Jahren doch alles neu machen musst.

Was du beim Relaunch unbedingt beachten musst

Ein Relaunch ist kein simples "Alt raus, Neu rein". Es gibt kritische Punkte, die viele vergessen — mit teuren Konsequenzen.

SEO-Equity bewahren: 301-Redirects sind Pflicht

Deine alte Website hat (hoffentlich) im Laufe der Jahre Google-Rankings aufgebaut. Backlinks von anderen Websites zeigen auf deine Seiten. Wenn du beim Relaunch die URL-Struktur änderst und keine Redirects einrichtest, verlierst du das alles. Von heute auf morgen.

301-Redirects leiten alte URLs permanent auf die neuen um. So sagt die alte Adresse /leistungen/webdesign.html zu Google: "Ich bin jetzt unter /leistungen zu finden." Google überträgt dann die bestehende SEO-Kraft auf die neue URL.

Checkliste für SEO beim Relaunch:

  • Alle alten URLs dokumentieren (Crawl mit Screaming Frog oder ähnlichem Tool)
  • Neue URL-Struktur definieren
  • 301-Redirect-Mapping erstellen (alte URL → neue URL)
  • Neue XML-Sitemap erstellen und bei Google einreichen
  • Google Search Console überwachen nach dem Launch
  • Alte Sitemap deindexieren lassen

Content-Audit: Was bleibt, was geht, was ist neu?

Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, deine Inhalte zu überprüfen. Nicht alles, was auf der alten Website steht, verdient einen Platz auf der neuen.

Für jede Seite und jeden Inhalt fragen:

  • Ist der Inhalt noch aktuell und korrekt?
  • Bringt er Traffic oder Rankings? (Google Analytics und Search Console prüfen)
  • Ist er relevant für meine aktuelle Zielgruppe?
  • Kann er verbessert oder zusammengelegt werden?

Drei Kategorien:

  1. Behalten und optimieren: Inhalte, die funktionieren, aber ein Update vertragen
  2. Zusammenlegen: Mehrere dünne Seiten zu einer starken Seite kombinieren
  3. Entfernen: Veraltete, irrelevante oder qualitativ schwache Inhalte (mit 301-Redirect auf eine passende neue Seite)

Technologie-Wechsel: Wann macht er Sinn?

Viele Relaunches beinhalten auch einen Technologie-Wechsel. Typische Szenarien:

  • Von altem WordPress zu modernem WordPress: Neues Theme, aufgeräumte Plugins, bessere Performance
  • Von WordPress zu Headless CMS: Mehr Geschwindigkeit, mehr Flexibilität, weniger Sicherheitsrisiken
  • Von Baukasten zu individueller Lösung: Weg von den Limitierungen, hin zu voller Kontrolle

Ein Technologie-Wechsel macht den Relaunch aufwändiger, kann sich aber langfristig lohnen — vor allem bei Geschwindigkeit, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit.

Bei meinen Projekten setze ich auf moderne Technologien, die schnell, sicher und zukunftsfähig sind. Welche Technologie für dich die richtige ist, besprechen wir im Erstgespräch.

Der Relaunch-Prozess: Schritt für Schritt

Ein Website-Relaunch folgt im Kern dem gleichen Prozess wie ein Neubau — mit ein paar zusätzlichen Schritten für die Migration.

Phase 1: Analyse und Planung (Woche 1-2)

Bevor etwas Neues entsteht, analysieren wir die alte Website:

  • Traffic-Analyse: Welche Seiten bringen Besucher? Welche Keywords ranken?
  • Content-Audit: Was bleibt, was wird überarbeitet, was fällt weg?
  • Technische Analyse: Was sind die aktuellen Schwachstellen?
  • Zieldefinition: Was soll die neue Website besser machen?
  • Redirect-Mapping: Alte URLs auf neue URLs zuordnen

Diese Phase ist bei einem Relaunch sogar wichtiger als bei einem Neubau — weil du bestehende Werte (Rankings, Backlinks, Traffic) schützen musst.

Phase 2: Konzept und Design (Woche 2-4)

Wie beim Neubau: Sitemap erstellen, Wireframes bauen, Design-Entwürfe entwickeln. Der Unterschied: Du hast bereits eine Grundlage und weißt, was funktioniert und was nicht.

Phase 3: Entwicklung und Migration (Woche 4-7)

Die neue Website wird gebaut. Parallel dazu werden bestehende Inhalte migriert, überarbeitet und in die neue Struktur eingefügt. Das ist oft der aufwändigste Teil — und der Grund, warum ein Relaunch ähnlich viel kostet wie ein Neubau.

Phase 4: Testing und Go-Live (Woche 7-8)

Ausgiebiges Testing — nicht nur der neuen Website, sondern auch aller Redirects. Funktioniert jede alte URL korrekt? Sind alle internen Links aktualisiert? Stimmen die Meta-Daten? Erst wenn alles sauber ist, geht die neue Website live.

Mehr zum generellen Ablauf eines Website-Projekts findest du in meinem Artikel Wie lange dauert eine Website?

Kosten und Zeitrahmen: Warum ein Relaunch oft so viel kostet wie ein Neubau

Die Frage kommt immer: "Warum kostet der Relaunch fast genau so viel wie eine komplett neue Website? Die Grundlage ist doch schon da!"

Die ehrliche Antwort: Bei einem Relaunch ist die Grundlage oft eher eine Last als ein Vorteil. Du hast:

  • Altlasten, die analysiert und aufgeräumt werden müssen
  • Redirect-Mappings, die sorgfältig geplant werden müssen
  • Content-Migration, die oft aufwändiger ist als neuen Content zu erstellen
  • SEO-Risiken, die gemanagt werden müssen
  • Erwartungen an das alte Design, die mit dem neuen in Einklang gebracht werden müssen

Für eine typische Business-Website (5-8 Seiten) solltest du mit 3.000 – 8.000 € netto rechnen. Bei komplexeren Websites mit Shop, vielen Unterseiten oder speziellen Funktionen kann es auch mehr werden.

Eine detaillierte Aufschlüsselung von Website-Kosten findest du in meinem Artikel Was kostet eine Website?.

Der Zeitrahmen liegt typischerweise bei 6-10 Wochen — etwas länger als ein reiner Neubau, weil die Analyse- und Migrationsphase hinzukommt.

Häufige Relaunch-Fehler: Das musst du vermeiden

Ich habe genug Relaunches gesehen (und auch genug repariert), die schiefgelaufen sind. Hier sind die häufigsten Fehler:

1. Kein Redirect-Plan

Der mit Abstand häufigste und teuerste Fehler. Die neue Website geht live, die alten URLs führen ins Leere (404-Fehler), Google deindexiert die Seiten, bestehende Backlinks laufen ins Nichts. Ranking-Verlust innerhalb von Tagen.

Lösung: Redirect-Mapping vor dem Launch erstellen und testen. Keine Ausnahmen.

2. Content eins zu eins übernommen

"Wir nehmen einfach die alten Texte" — das höre ich oft. Aber wenn die alten Texte schlecht waren (zu lang, nicht SEO-optimiert, veraltet), macht es keinen Sinn, sie auf die neue Website zu übertragen. Du hast dann ein neues Design mit alten Problemen.

Lösung: Content-Audit durchführen. Jeden Text prüfen, überarbeiten oder neu schreiben.

3. Kein klares Ziel definiert

"Die Website soll einfach moderner aussehen" ist kein Ziel. Was soll die neue Website erreichen, das die alte nicht konnte? Mehr Anfragen? Bessere Google-Rankings? Kürzere Ladezeiten? Höhere Verweildauer?

Ohne klares Ziel kannst du den Erfolg des Relaunches nicht messen — und weißt am Ende nicht, ob sich die Investition gelohnt hat.

Lösung: Konkrete, messbare Ziele definieren. Zum Beispiel: "30 % mehr Kontaktanfragen innerhalb von 3 Monaten nach dem Relaunch."

4. Zu viele Beteiligte ohne klare Verantwortung

Wenn 5 Leute über Farben diskutieren und niemand eine Entscheidung treffen darf, dauert der Relaunch ewig. Jede Feedback-Runde wird zur endlosen Debatte.

Lösung: Eine Person bestimmen, die finale Entscheidungen trifft. Feedback sammeln, aber Verantwortung klar zuweisen.

5. Den Launch überstürzen

Der Relaunch muss unbedingt bis Freitag live sein — also werden Testing, Redirects und SEO-Checks übersprungen. Das Ergebnis: kaputte Links, fehlende Bilder, verlorene Rankings.

Lösung: Lieber eine Woche später launchen als mit Fehlern. Die Woche, die du dir sparst, kostet dich sonst Wochen an Reparaturarbeit.

Fazit: Lieber einmal richtig als alle 2 Jahre flicken

Ein Website-Relaunch ist eine Investition — in Zeit, Geld und Nerven. Aber wenn deine aktuelle Website nicht mehr funktioniert, ist es die richtige Investition.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  1. Prüfe ehrlich, ob deine Website noch zeitgemäß ist — Design, Technik, Inhalte, Performance.
  2. Unterscheide klar zwischen Optimierung, Redesign und Relaunch. Nicht jede alte Website braucht gleich einen Neuaufbau.
  3. Plane den Relaunch sorgfältig — vor allem Redirects und Content-Audit. Hier entscheidet sich, ob du deine bestehenden Rankings behältst oder verlierst.
  4. Definiere klare Ziele. "Moderner aussehen" reicht nicht. Was soll die neue Website konkret besser machen?
  5. Investiere einmal richtig. Eine solide Website hält 4-5 Jahre, bevor der nächste größere Relaunch nötig wird. Halbe Lösungen kosten auf Dauer mehr.

Wenn du unsicher bist, ob deine Website einen Relaunch braucht oder ob eine Optimierung reicht — lass uns darüber sprechen. Ich schaue mir deine aktuelle Website an und gebe dir eine ehrliche Einschätzung. Ohne Verkaufsdruck, ohne Bullshit.

Denn manchmal reichen kleine Verbesserungen. Und manchmal ist ein sauberer Neustart die bessere Investition.

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