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Website erstellen lassen: Worauf achten? Der komplette Ratgeber

07. Februar 2026·11 Min. Lesezeit·Emre Soysal
Website erstellen lassenWebdesigner findenRatgeber

Website erstellen lassen: Worauf achten? Der komplette Ratgeber

Du hast dich entschieden: Dein Unternehmen braucht eine professionelle Website. Aber wie findest du den richtigen Partner dafür? Die Auswahl ist riesig — von Agenturen über Freelancer bis zu Baukasten-Systemen. Dieser umfassende Ratgeber zeigt dir Schritt für Schritt, worauf du achten solltest, wenn du eine Website erstellen lassen möchtest.

Vom ersten Angebot bis zum erfolgreichen Launch begleite ich dich durch alle wichtigen Entscheidungen. Am Ende weißt du genau, welche Fragen du stellen musst, welche Leistungen in einem fairen Angebot enthalten sein sollten und wie du Red Flags erkennst, bevor es zu spät ist.

Schritt 1: Die richtige Wahl — Agentur, Freelancer oder Baukasten?

Die erste und wichtigste Frage: Wer soll deine Website erstellen? Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Hier ein ehrlicher Vergleich:

KriteriumBaukasten (Wix, Jimdo)FreelancerAgentur
Preis10-50 EUR/Monat2.000-8.000 EUR5.000-25.000+ EUR
ZeitaufwandHoch (selbst bauen)Mittel (Zusammenarbeit)Niedrig (wird gemacht)
IndividualisierungBegrenzt durch TemplateVollständig individuellVollständig individuell
SupportGenerischer SupportDirekter AnsprechpartnerTeam-Support
Technisches Know-howKein eigenes nötigMinimal nötigKein eigenes nötig
FlexibilitätSehr eingeschränktSehr flexibelFlexibel
Langfristige KostenMonatliche GebührenEinmalpreis + HostingHohe laufende Kosten

Meine Empfehlung: Für kleine und mittlere Unternehmen ist ein erfahrener Freelancer oft die beste Wahl. Du bekommst persönliche Betreuung, faire Preise und direkten Draht zu deinem Webdesigner — ohne die Overhead-Kosten einer Agentur, aber mit professionellem Ergebnis, das Baukästen nicht liefern können.

Wann ist ein Baukasten sinnvoll? Nur für absolute Hobby-Projekte oder temporäre Landing Pages. Sobald du seriös Kunden gewinnen willst, brauchst du eine professionelle Lösung. Baukästen sind technisch limitiert, SEO-unfreundlich und wirken oft billig.

Wann ist eine Agentur sinnvoll? Wenn du ein sehr komplexes Projekt hast (z.B. E-Commerce mit tausenden Produkten, Custom-Software, mehrsprachige Corporate-Sites) oder wenn du ein großes Team mit verschiedenen Spezialisten brauchst.

Schritt 2: Das Portfolio prüfen — Der Beweis zählt

Ein guter Webdesigner zeigt dir, was er kann — mit echten Projekten, nicht mit Stock-Bildern oder gekauften Templates.

Worauf solltest du im Portfolio achten?

  1. Echte Projekte, keine Templates: Frag nach Live-URLs. Jeder kann ein Template kaufen und als "sein Werk" präsentieren.

  2. Vielfalt und Relevanz: Hat der Designer schon in deiner Branche gearbeitet? Wenn ja, versteht er deine Zielgruppe besser.

  3. Responsive Design: Öffne die Portfolio-Projekte auf deinem Smartphone. Funktionieren sie einwandfrei? Mobile-first ist kein Buzzword mehr, sondern Standard.

  4. Performance: Laden die Websites schnell? Nutze PageSpeed Insights oder GTmetrix, um es zu testen.

  5. Design-Ästhetik: Gefällt dir der Stil? Passt er zu deiner Marke?

Beispiel: Schau dir zum Beispiel echte Projekte im Portfolio an. Du siehst sofort: echte Screenshots, echte URLs, messbare Ergebnisse. Genau so sollte jedes Portfolio aussehen.

Ohne Portfolio? Red Flag! Ein Webdesigner ohne eigenes Portfolio ist wie ein Koch ohne Kostproben. Lass die Finger davon.

Schritt 3: Das Angebot verstehen — Was muss drin sein?

Du hast ein Angebot bekommen. Aber ist es gut? Hier ist, was ein professionelles Angebot beinhalten sollte:

Leistungsbeschreibung

Was genau bekommst du?

  • Anzahl der Seiten (z.B. Home, Leistungen, Über uns, Kontakt)
  • Design-Revisionen (mindestens 2 Korrekturschleifen sollten drin sein)
  • Responsive Design für alle Geräte
  • SEO-Grundlagen (Meta-Tags, strukturierte Daten, Sitemap)
  • Content-Erstellung oder nur Design? (Klär das unbedingt!)
  • CMS-Schulung, falls du selbst Inhalte pflegen willst

Preisstruktur

Festpreis oder Stundensatz? Beides kann funktionieren, aber:

  • Festpreis ist besser für dich als Auftraggeber (Planungssicherheit, kein Risiko von Kostenexplosion)
  • Stundensatz kann bei sehr unscharfen Projekten sinnvoll sein, aber dann brauchst du ein verbindliches Kostenbudget

Ein gutes Angebot nennt klare Zahlen. Wenn du nur "ab 2.000 EUR" liest, frag nach einem konkreten Preis für dein Projekt.

Realistische Preise: Mehr dazu in unserem Preis-Ratgeber.

Zeitplan

Wann ist die Website fertig? Ein seriöser Webdesigner gibt dir einen realistischen Zeitplan mit Meilensteinen:

  1. Konzept & Wireframes (1-2 Wochen)
  2. Design-Entwurf (1-2 Wochen)
  3. Entwicklung (2-4 Wochen)
  4. Content-Integration (1-2 Wochen)
  5. Testing & Launch (1 Woche)

Mehr Infos dazu findest du in unserem Artikel über realistischen Zeitplan.

Red Flag: "Fertig in 3 Tagen" — Qualität braucht Zeit. Wer unrealistisch schnelle Lieferung verspricht, macht meistens Pfusch.

Hosting & Domain

Wer kümmert sich darum? Manche Webdesigner bieten Hosting mit an, andere nicht. Wichtig ist:

  • Domain sollte auf DEINEN Namen laufen, nicht auf den des Designers
  • Hosting-Kosten sollten transparent sein (typisch: 5-20 EUR/Monat)
  • SSL-Zertifikat (HTTPS) sollte inklusive sein

Rechtliches

Wem gehört die Website? Im Angebot sollte stehen:

  • Urheberrechte: Nach Abschluss solltest du alle Rechte an Design und Code haben
  • Nutzungsrechte für Bilder: Hast du Lizenzen für alle verwendeten Fotos?
  • DSGVO-Compliance: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner

Wartung & Support

Was passiert nach dem Launch? Klär das vorher:

  • Gibt es eine Gewährleistung bei Bugs?
  • Wie viel kostet Support nach dem Launch?
  • Gibt es Wartungsverträge für Updates?

Schritt 4: Technische Must-Haves — Das muss deine Website können

Auch wenn du kein Tech-Experte bist, gibt es ein paar Dinge, auf die du unbedingt achten solltest:

1. Responsive Design

Was es ist: Deine Website muss auf allen Geräten perfekt aussehen — Desktop, Tablet, Smartphone.

Warum wichtig: Über 60% der Website-Besucher kommen vom Smartphone. Wenn deine Site dort nicht funktioniert, verlierst du mehr als die Hälfte deiner Kunden.

Wie du es testest: Öffne die fertige Website auf verschiedenen Geräten oder nutze Browser-Developer-Tools.

2. SEO-Grundlagen

Was es ist: Suchmaschinen-Optimierung sorgt dafür, dass Google deine Website findet und anzeigt.

Was inklusive sein sollte:

  • Meta-Titel und Beschreibungen für jede Seite
  • Strukturierte Daten (Schema.org Markup)
  • Sitemap.xml
  • Mobile-friendly (siehe Responsive)
  • Schnelle Ladezeiten (siehe Performance)

Red Flag: Wenn dein Webdesigner sagt "SEO kommt später", ist das ein Problem. SEO muss von Anfang an mit eingeplant werden.

3. Performance

Was es ist: Wie schnell lädt deine Website?

Warum wichtig: Google rankt schnellere Websites höher. Und Nutzer springen ab, wenn die Seite länger als 3 Sekunden lädt.

Benchmark: Deine Website sollte auf dem Smartphone in unter 3 Sekunden komplett geladen sein.

4. DSGVO-Compliance

Was es ist: Datenschutz-Grundverordnung — in Deutschland Pflicht.

Was du brauchst:

  • Impressum (nach TMG § 5)
  • Datenschutzerklärung
  • Cookie-Banner (falls du Cookies nutzt)
  • SSL-Verschlüsselung (HTTPS)

Red Flag: Ein Webdesigner, der das nicht von sich aus anspricht, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.

5. Content Management System (CMS)

Was es ist: Ein System, mit dem du selbst Texte und Bilder ändern kannst, ohne Programmierkenntnisse.

Warum wichtig: Du willst nicht für jede kleine Änderung deinen Webdesigner bezahlen müssen.

Beliebte Optionen: WordPress, Contentful, Sanity, oder ein Custom CMS.

Bei YB Digital sind all diese Punkte in jedem Paket inklusive — keine versteckten Kosten, keine bösen Überraschungen.

Schritt 5: Red Flags — Wann solltest du "Nein" sagen?

Manche Webdesigner sind unprofessionell oder unseriös. Hier sind die wichtigsten Warnzeichen:

1. Kein eigenes Portfolio

Wenn ein Webdesigner keine eigene Website oder kein Portfolio hat, ist das ein massives Red Flag. Wie kann jemand professionelle Websites bauen, aber keine eigene haben?

2. Unrealistisch niedrige Preise

"Website für 300 EUR!" — klingt gut, oder? Leider nein. Professionelle Webentwicklung kostet Zeit und Know-how. Wenn der Preis zu gut klingt, um wahr zu sein, ist er das meistens auch.

Was du bekommst für 300 EUR: Ein gekauftes Template, null Anpassung, kein Support, keine SEO, keine DSGVO.

3. Vage Angebote

Ein Angebot sollte konkret sein. "Website erstellen: 2.000 EUR" ist zu vage. Was ist drin? Wie viele Seiten? Welche Features?

4. Keine Konzeptphase

Ein guter Webdesigner startet nicht direkt mit dem Design. Er stellt dir Fragen:

  • Was ist dein Ziel?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Was sollen Besucher auf der Website tun?

Dann erstellt er ein Konzept (Wireframes, Struktur, Content-Strategie) BEVOR er designt.

Red Flag: "Ich schick dir mal einen Design-Entwurf" — ohne vorher mit dir gesprochen zu haben.

5. Schlechte Kommunikation

Wenn dein Webdesigner schon vor Projektstart schlecht erreichbar ist, verschwommene Antworten gibt oder Tage braucht, um zu antworten — wie wird das erst während des Projekts?

Tipp: Teste die Kommunikation in der Anfrage-Phase. Wenn es da schon hapert, wird's später nicht besser.

6. Keine Referenzen oder Kundenstimmen

Seriöse Webdesigner haben zufriedene Kunden, die bereit sind, eine Bewertung abzugeben. Wenn es keine Testimonials, keine Google-Bewertungen, keine Case Studies gibt — warum nicht?

Schritt 6: Der Ablauf — Was dich erwartet

Ein professionelles Website-Projekt läuft in mehreren Phasen ab. Hier ist der typische Ablauf:

Phase 1: Briefing & Konzept (1-2 Wochen)

Was passiert:

  • Kick-off-Gespräch: Ziele, Zielgruppe, Budget, Zeitplan
  • Wettbewerbs-Analyse
  • Sitemap (welche Seiten braucht die Website?)
  • Wireframes (grobe Struktur ohne Design)

Dein Input: Je klarer du deine Ziele kommunizierst, desto besser das Ergebnis.

Phase 2: Design (1-2 Wochen)

Was passiert:

  • Design-Entwurf basierend auf Konzept
  • 1-2 Revisionsrunden für Feedback

Dein Input: Gib konstruktives Feedback. "Gefällt mir nicht" ist nicht hilfreich. Besser: "Die Farbe passt nicht zu unserer Marke, könnten wir stattdessen [X] testen?"

Phase 3: Entwicklung (2-4 Wochen)

Was passiert:

  • Das Design wird in Code umgesetzt
  • Funktionen werden implementiert (Formulare, Animationen, etc.)
  • CMS wird aufgesetzt

Dein Input: Wenig. Lass den Entwickler arbeiten.

Phase 4: Content (1-2 Wochen)

Was passiert:

  • Texte werden geschrieben (von dir oder vom Webdesigner)
  • Bilder werden eingefügt
  • SEO-Optimierung

Dein Input: Liefere Texte und Bilder rechtzeitig. Verzögerungen in dieser Phase sind meistens auf den Kunden zurückzuführen.

Phase 5: Testing & Launch (1 Woche)

Was passiert:

  • Browser-Tests (Chrome, Firefox, Safari, Edge)
  • Device-Tests (Desktop, Tablet, Mobile)
  • Performance-Tests
  • DSGVO-Check
  • Launch!

Dein Input: Letzter Check. Gibt es Tippfehler? Funktionieren alle Links?

Gesamtdauer: 6-10 Wochen für eine professionelle Business-Website. Mehr Details findest du in unserem Artikel zum realistischen Zeitplan.

Checkliste: Website erstellen lassen — Worauf du achten solltest

Druck dir diese Checkliste aus und hak jeden Punkt ab, bevor du einen Vertrag unterschreibst:

Anbieter-Auswahl:

  • Portfolio mit echten Projekten gesehen
  • Referenzen oder Kundenstimmen verfügbar
  • Professionelle Kommunikation in der Anfrage-Phase
  • Positiver erster Eindruck (Website, Auftritt, Professionalität)

Angebot:

  • Detaillierte Leistungsbeschreibung vorhanden
  • Festpreis oder verbindliches Budget genannt
  • Realistischer Zeitplan mit Meilensteinen
  • Anzahl der Revisionsrunden klar definiert
  • Hosting-Kosten transparent kommuniziert
  • Regelung zu Urheberrechten enthalten

Technische Must-Haves:

  • Responsive Design für alle Geräte
  • SEO-Grundlagen inklusive (Meta-Tags, Sitemap, strukturierte Daten)
  • Performance-Optimierung zugesichert
  • DSGVO-Compliance (Impressum, Datenschutz, SSL)
  • CMS für selbstständige Content-Pflege

Prozess:

  • Konzeptphase vor Design-Start geplant
  • Regelmäßige Abstimmungen vereinbart
  • Klarer Ansprechpartner definiert
  • Wartung und Support nach Launch geklärt

Red Flags Check:

  • KEIN fehlendes Portfolio
  • KEINE unrealistisch niedrigen Preise
  • KEIN vages Angebot ohne Details
  • KEINE übersprungene Konzeptphase
  • KEINE schlechte Kommunikation

Fazit: Der richtige Partner macht den Unterschied

Eine Website erstellen zu lassen ist eine Investition — in dein Unternehmen, deine Marke, deine Zukunft. Der richtige Partner macht dabei den entscheidenden Unterschied zwischen einer Website, die nur hübsch aussieht, und einer Website, die dir echte Kunden bringt.

Die wichtigsten Punkte nochmal zusammengefasst:

  1. Wähl den richtigen Anbieter-Typ: Für die meisten Unternehmen ist ein erfahrener Freelancer die beste Balance zwischen Qualität, Preis und persönlicher Betreuung.

  2. Prüfen, prüfen, prüfen: Portfolio, Referenzen, Kommunikation — schau genau hin, bevor du unterschreibst.

  3. Achte aufs Angebot: Es sollte detailliert, transparent und realistisch sein. Keine versteckten Kosten, keine vagen Versprechungen.

  4. Technische Basics sind Pflicht: Responsive, SEO, Performance, DSGVO — alles inklusive, nicht "optional" oder "später".

  5. Vertrau deinem Bauchgefühl: Wenn die Kommunikation schon am Anfang hapert, wird's im Projekt nicht besser.

Du möchtest eine Website, die nicht nur gut aussieht, sondern auch Kunden bringt? Lass uns unverbindlich darüber sprechen — ich zeige dir, wie ich arbeite, was dich erwartet und ob wir zusammenpassen.

Denn am Ende geht es nicht nur um Code und Design. Es geht darum, einen Partner zu finden, der deine Vision versteht und sie umsetzt. Jemanden, der transparent ist, zuverlässig kommuniziert und dir eine Website liefert, auf die du stolz bist.

Bereit, den nächsten Schritt zu gehen? Schau dir mein Portfolio an, erfahre mehr über meine Arbeitsweise oder kontaktiere mich direkt für ein kostenloses Erstgespräch. Gemeinsam finden wir die perfekte Lösung für dein Projekt.

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